22.12.2019
Schweren Herzens verlassen wir am 22.12.2019 gegen Mittag die True Blue Bay auf Grenada. Es hat uns hier sehr gefallen. Trotzdem wollen wir, da wir Weihnachten nicht auf dem Wasser verbringen wollen, weiter. 80 Seemeilen liegen bis Trinidad vor uns. Aus Sicherheitsgründen schalten wir AIS und diesmal sogar unsere Positionslichter, kurz vor den venezolanischen Bohrinseln, ca. 30 sm vor Trinidad, aus. Zuviel haben wir schon von Überfällen auf Segelboote in diesem Gebiet gehört. Im April 2019 wurde dort ein Segelboot beschossen.

Im Morgengrauen erreichen wir die Chaguaramas Bay. Der erste Eindruck ist sehr ernüchternd, wirkt hier doch alles sehr industriell und nicht mehr karibisch.

Nach der üblichen Einklarierung beschließen wir uns in die etwas beschaulichere Nachbarbucht, der Carenage Bay zu verlegen.

Wir nehmen uns eine Mooring, die zu einem privaten Yachtclub gehört. Freundlich werden wir in Empfang genommen.

Schnell lernen wir Einheimische in der Marina-Bar kennen. Da wir noch nicht über Bargeld verfügen, werden wir eingeladen und über die hiesigen Verhältnisse in Trinidad aufgeklärt. Mehrfach werden wir gewarnt, uns nicht alleine auf der Straße zu bewegen und schon gar nicht bei Dunkelheit.

24.12.2019

Am Vormittag spazieren wir in die Nachbarbucht. Es ist nicht weit und erscheint uns als ungefährlich. In einer Bar finden wir W-LAN und können so die weihnachtlichen Anrufe in die Heimat tätigen.

Dann beginnt auch für uns der Heiligabend.

Zurück an Bord wird das Boot festlich geschmückt, wir hören Musik und fangen an zu kochen. Bei uns gibt es selbstgemachte Klöße, Rotkohl, Halloumi und Rotweinsoße. Dazu genießen wir letzteres auch ohne Soße.
Auch wenn das Heimweh an diesem Tage sehr groß ist, wird es ein schöner Heiligabend.

 

25.12.2019- 26.12.2019

Gleich an zwei Tagen besuchen wir die Hauptstadt Port of Spain. Bei unserem ersten Besuch wollen wir ins Nationalmuseum. Aufgrund des Feiertages ist dieses leider geschlossen. Alternativ gehen wir in den Botanischen Garten. Hier sind wir sicher! Port of Spain hat eine hohe Kriminalität und wir fühlen uns generell etwas unwohl.


Der Schreck vom Hinweg sitzt ebenfalls noch in den Knochen. Ein anhaltendes Auto wollte uns mitnehmen. Die finster dreinblickenden, fast zahnlosen Gestalten führten allerdings sofort zum Starten des Kopfkinos. Dem weiblichen Geschlecht war das Einsteigen nicht möglich, zu bedrohlich wirkten die Personen.

Am 26. 12.2019 wollen wir wandern in einem nahegelegenen Wald. Hinweisschilder mit den Aufschriften: „Vorsicht, ab hier wird es gefährlich“ und „nur in Gruppen weiterlaufen“ halten uns dann doch davon ab. Wir haben keine Lust, uns unnötig in Gefahr zu bringen. Es greift Plan B, wir steigen in ein Sammeltaxi und fahren in die Hauptstadt. Immer noch ist ein Feiertag und das Nationalmuseum hat geschlossen. Als Alternative bleibt nur noch der Zoo. Zufrieden macht der Besuch nicht, sehen doch die Tiere, hinter den Gittern ihrer Käfige, nicht gerade glücklich aus.

 

27.12.19.-03.01.2020

Am 27.12. begrüßen wir unseren Besuch an Bord. Frank, Rekordbesuchshalter, hat den Weg wieder zu uns gefunden. Gemeinsam mit ihm unternehmen wir in dieser Woche diverse Ausflüge, die uns ein wunderbares Bild von Trinidad vermitteln.

Unter anderem sehen wir den Pitch Lake, der größte Asphaltsee weltweit. Er erstreckt sich auf einer Fläche von ca. 40 Hektar. Täglich werden hier 150 bis 200 Tonnen Asphalt abgebaut und fließen in den Export. Alleine in Deutschland werden 6000 Tonnen jährlich im öffentlichen Straßenbau verwendet.

 

Wir erkunden mit einer geführten Bootstour die Caroni–Sümpfe. Die Sumpflandschaft ist von einem wahren Labyrinth aus natürlichen Flussarmen und künstlichen Kanälen durchzogen. Sie befinden sich an der Westküste von Trinidad, südlich von Port of Spain.

Mit einem Boot geht es durch die verschlungenen Arme bis zu einer Lagune. Hier lebt der Scharlachsichler, auch Roter Ibis genannt. In der Abenddämmerung kommen sie in Scharen, verdunkeln zuerst den Himmel in roten Wolken und färben dann, nach ihrer Landung auf den Zweigen, ihre Schlafplätze in einen roten Teppich. Ein ergreifendes Erlebnis.

 

Einen Besuch bekommt die kleine Insel Chacachacare. Etwa eine Stunde dauert die Fahrt vom Festland bis zur abgelegenen Insel. Vor 30 Jahren befand sich hier eine von Nonnen gegründete Leprakolonie. Heute ist die Insel verlassen. Die verfallenen Gebäude hat sich der Urwald fast schon wieder zurückgeholt.

 

An einem weiteren Tag lassen wir uns die Nordküste Trinidads zeigen. Dort befinden sich die schönen Strände Maracas Bay und und Las Cuevas. Uns geht es weniger um die Strände, die Fahrt dorthin bietet einen beeindruckenden Ausblick auf die Steilküste und Natur.

 

Auch die regionale Küche lernen wir kennen und lieben. Wir probieren diverse Früchte, eingelegt in Pfeffer. Interessanter Geschmack. Doubles, bestehend aus zwei kleinen frittierten Fladenbroten, gefüllt mit einem Kichererbsencurry, Spinat oder Auberginen, ist ein wahrer Genuss.

Außerdem lernen wir „liming“ kennen, was soviel heißt wie rumhängen, gesellig sein und dabei etwas trinken.
Erstaunlicherweise beherrschen wir diese Tugend recht schnell.

 

Fazit:

Auch wenn wir immer wieder gehört haben wie gefährlich Trinidad ist, haben wir keine schlechten Erfahrungen gemacht. Wir haben Menschen getroffen, die wir in unser Herz geschlossen haben und sind froh, ein so wunderbares Bild von Trinidad mitnehmen zu dürfen.

04.01.2020

Am 04.01. 2020 klarieren wir aus. Wir ziehen in die nächste Bucht , die Scottland Bay.

Die Beschreibung klang traumhaft. Idyllische Bucht. Zu hören und sehen sind Vögel, Schildkröten, Schlangen und Brüllaffen.

Wie war! Die Brüllaffen haben wir gehört und gesehen. Auf kleinen und großen Booten waren sie die ganze Nacht zu erleben!

Die Besatzung des Segelbootes Esmeralda ist immer für einen Spaß zu haben! In der ganzen Karibik weiß man, dass man hier gerne mal bei besonderen Anlässen ein gutes Glas Likör trinkt und auch einmal zu flotter Tanzmusik das Tanzbein geschwungen wird.

ABER WAS WIR HIER ERLEBT HABEN, GEHT WEIT ÜBER UNSER VERSTÄNDNIS, WAS FEIERN ANBELANGT, HINAUS!

Die Bucht sieht paradiesisch bei Einfahrt aus. Erst im weiteren Verlauf sehen wir mehrere Motorboote, die hier ankern. Alle haben ihre Musikanlagen weitestmöglich aufgedreht, man trinkt und schreit laut herum. Wir suchen uns einen Platz möglichst weit weg von allen und werfen den Anker. Es dauert keine 15min, da legt sich ein neu ankommendes Partyboot direkt neben uns und beschallt uns mit dem üblichen debilen Pop, der hier aus ca. 3-4 Tönen besteht. Eine Basstrommel und einen brüllender „Sänger“ reichen aus, um den üblichen Sound herzustellen. Die „Songs“ klingen eigentlich alle gleich, so dass man einen neuen „Song“ durch ein noch nervtötenderes Gedudel ankündigen muss.

Wir flüchten und ziehen in eine andere Ecke. Auch hier ist natürlich Musik, aber wenigstens etwas leiser. Gegen Abend verabschieden wir jedes Motorboot mit einem kleinen Dankgebet. Als tatsächlich der letzte Lärmterrorist am Abend die Bucht verlassen hat, schiebt sich ein großer Dampfer langsam in die Bucht. Wir ahnen Schlimmes! Tatsächlich ist eine Geburtstagsgesellschaft an Bord und die technischen Möglichkeiten eines so großen Schiffes sind unglaublich. Freundlicherweise hat es sich direkt neben uns gelegt und wird uns vorerst auch nicht verlassen. Es dröhnt aus allen Richtungen!!!

Über so viel Rücksichtslosigkeit und Respektlosigkeit dieser wunderschönen Natur gegenüber sind wird empört. Interessiert aber keinen…

 

 

05.01.2020

Um 5.30 Uhr verlassen wir die Bucht. Im ersten Morgenlicht und in völliger Stille erleben wir magische Momente.

Bis Tobago sind es 70 Meilen. Leider ist kein Wind und der kommt auch noch von vorne. Ebenso Welle und Strom!

So muss der wackere Perkins arbeiten und wir räkeln uns im Cockpit herum.

Kurz vor Trinidad schrecken wir auf: Wieder einmal kein Kühlwasser! Ist doch unsere reparierte Seewasserpumpe wieder einmal ausgefallen. Die Pumpe ist einfach (ob des Alters?) zu schwergängig und so reicht wohl die etwas schmalbrüstige Verbindung zur Nockenwelle nicht aus. Unser lieber Freund Frank hatte uns allerdings ein neues Exemplar mitgebracht, welches schnell eingebaut ist. Wir erreichen Scarborough, die Hauptstadt Tobagos, gegen 21 Uhr, ankern im Hafenbecken und verschwinden schnell in den Kojen.

Video zur Überfahrt von Trinidad nach Tobago

 

06.01.2020- 09.01.2020

Nach dem Einklarieren verlassen wir den etwas unruhigen Hafen in Richtung Sandy Bay. Schon vom Wasser aus genießen wir den wunderschönen Blick auf die Insel. So hatten wir uns die Karibik immer vorgestellt. Bewaldete Berge, weiße Strände, Palmen, klares Wasser! Der Anker fällt in Strandnähe. Wir sind sehr glücklich, hier zu sein!

Wir schauen uns die Gegend an, machen Besorgungen, lernen sehr viele nette und hilfsbereite Menschen kennen.

Nach 2 Tagen ziehen wir noch einmal um. Da es in den nächsten Tagen Starkwind geben soll, erwarten wir uns von der Irvine-Bay mit den umliegenden Bergen hier mehr Schutz.

Auch hier ist es traumhaft schön!

10.01. – 02.02.2020

Nach einigen Tagen in der Irvine-Bay ziehen wir noch einmal um in die Castara-Bay. Ein kleiner Ort, in die grünen Berge hinein gelegt. Und wir ankern direkt davor in Strandnähe. Problematisch ist nur die Enge in der Bucht, die vielen kleinen Fischerboote, welche an Moorings in den ruhigeren Ecken liegen, und der permanente Schwell. Vom nahen Ufer her donnert die Brandung und wir rätseln, wie wir trocken ans Ufer kommen wollen. Auch konnten wir wegen der Platzverhältnisse nicht eine beruhigende Menge Ankerkette strecken, so dass wir nicht ohne Sorge das Boot verlassen können. Trotzdem rudern wir später an Land und kommen wohlbehalten an einer etwas ruhigeren Ecke an. Es sei vorweggenommen, dass wir einmal tatsächlich von einem Brecher im falschen Moment erwischt wurden und die Eskimorolle nur zur Hälfte schafften. Das Dinghy dreht sich um 180 Grad und die Insassen schwimmen darunter. Wir bekommen aber gute Haltungsnoten vom reichlich vorhandenen Publikum und so nehmen wir es gelassen. Die mitgeführte Elektronik war zum Glück wasserdicht verpackt.

Jetzt ist es auch an der Zeit, das Dauerproblem Seewasserpumpe endgültig zu klären. Die Verbindung zwischen der Welle der Pumpe und der Nockenwelle ist nur unbefriedigend; eine Distanzhülse muss um 3mm verjüngt werden, was jedoch mit Bordmitteln nicht machbar ist. Die typische karibische Art der Problembewältigung soll hier mal exemplarisch aufgezeigt werden:

Wir fragen Justin in der Bar, wer uns wohl helfen könnte. Er verweist uns an Sammy, welcher zufällig gerade am Nachtbarstrand tätig ist. Sammy macht aber mehr in Außenbordern und fühlt sich nicht zuständig. Er verweist uns an seinen Bruder Woam, welcher heute irgendwann in der Bucht erscheinen soll. Wissend, das solche Informationen sehr dehnbar sind, lassen wir uns lieber die Telefonnummer geben und nehmen zu ihm Kontakt auf. Woam verweist uns an Kibwe, welcher zufällig in der Nähe ist. Er hat früher auf Bohrplattformen gearbeitet und macht sofort einen vertrauenswürdigen Eindruck. Er kommt auch gleich mit zum Boot, fällt beim Besteigen ins Wasser, bringt das Dinghy zum Kentern und wird bei der Besichtigung der Problemzone dank des wirklich unangenehmen Schwells sofort seekrank. Er bleibt dann lieber im Cockpit, bestätigt aber, dass die Hülse abgeschliffen werden muss. Er nimmt sie mit und will sie Woam zur Bearbeitung weiterreichen, welcher sich bei uns melden will. Gleich morgen! Woam meldet sich natürlich nicht! Auf Nachfrage wird alles auf morgen vertagt und so ist es auch am folgenden Tage. Wir halten uns wieder an den freundlichen Kibwe, welcher uns verspricht, dass er morgen um 8.00 Uhr morgens (!!) mit dem bearbeiteten Teil am Strand stehen wird. Auch hier tauschen wir lieber den Telefonkontakt aus, da wir das nicht mehr glauben können. Tatsächlich schickt Kibwe am nächsten Morgen um 8 Uhr ein Foto vom bearbeiteten Teil und ist um 9 Uhr abholbereit am Strand. Trotz der schlechten Erfahrungen lässt er es sich nehmen, den Erfolg der Aktion mitzuerleben. Als alles bestens funktioniert, freut er sich noch mehr als wir und wird sich Tage später noch einmal zu Erfolgskontrolle bei uns melden. Er will dann auch nur einen sehr geringen Betrag für die Arbeitsleistung am Motorteil, alles andere war für ihn Freundschaftsdienst (was wir natürlich so nicht annehmen)!

Wenn man etwas Geduld hat, ist alles möglich und die Freundlichkeit der Menschen hier ist einfach umwerfend!

Nach der Reparatur wollen wir nun endlich weiter und ziehen in die Pirate Bay im Norden der Insel. Diese Bucht ist nun endlich groß und dazu auch noch gut geschützt. Wir verbringen wieder einmal eine ungestörte Nacht ohne Angst vor Strandung., ohne Schwell, inmitten weiterer Segler. Erstaunlicherweise treffen wir auf 5 deutsche Boote, einen Österreicher und ein Boot mit einem schweiz-schwedischem Paar. So verbringen wir einen halben Tag mit Antrittsbesuchen und die folgenden Abende mit Sundowner-Verabredungen. Außerdem machen wir uns mit Pierre und Joann bekannt, zwei witzige junge Leute aus Frankreich. Joann hat Geburtstag und lädt zum Grillen an den Strand ein. Schlagartig zu Beginn der Party beginnt der ergiebige Regen und wird auch in den nächsten Stunden nicht enden. Wir quetschen uns mit sechs Personen unter den einzigen Regenschirm. Als nach Stunden kein Ende der Party in Sicht ist und es recht kalt wird in der nassen Kleidung, überlegen wir uns Fluchtpläne. Carlita und Marc, die weiteren Gäste, hatten uns schon gewarnt, dass die beiden Franzosen die härtesten Burschen sind, welche die Grande Nation je hervorgebracht hat. Wir paddeln also zurück zum Boot, sehen aber noch morgens um 3 Uhr an dem Licht des Feuers, dass die beiden Helden sich durch nichts haben schrecken lassen!

 

Auch in dem netten Ort Charlotteville kennen wir bald den größeren Teil der Bevölkerung. Alle grüßen freundlich, viele fragen nach dem Woher und Wohin und wir erfahren einiges über das Leben auf Tobago. Insbesondere in den kleinen Bussen, welche wir häufig nutzen, kommt man sich schnell näher. Da es viele Deutsche auf Tobago geben soll, sind wir an dem Verhältnis der Einheimischen zu unseren Landsleuten interessiert: Eigentlich sind die recht angenehm, schade ist nur, dass jene die Preise für Land in die Höhe treiben. Und ein weiteres Problem tut sich auf: Die Weißen sind immer 15 Minuten vor Gottesdienst in der Kirche. Wenn die einheimische Bevölkerung in gewohnter Weise mit 30 Minuten Verspätung in der Kirche eintrifft, sind immer alle Plätze schon besetzt und man muss stehen! Für uns war dies doch mal ein völlig neuer Aspekt der Integrationsproblematik!

 

Wir sind begeistert von der Schönheit der Insel! Auf ausgedehnten Wanderungen durch den Regenwald nehmen wir unsere beliebten Süsswasserbäder unter Wasserfällen und in Flüssen. Wir lassen uns zur Vogelinsel Little Tobago bringen und wandern den ganzen Tag über die einsame Insel und bestaunen die bunte und laute Vogelwelt.

 

 

Immer wieder finden wir Gründe, unseren Aufenthalt hier noch etwas zu verlängern. Insbesondere warten wir auf zweierlei Ereignisse:

  1. Für den weiteren Weg nach Südosten in Richtung Suriname wäre ein Nordostwind über ein paar Tage wünschenswert. Da wir den Guyana-Strom gegen uns haben werden, sollte wenigstens der Wind für die 480 Meilen passen.
  2. Durch den Ölreichtum des Landes kostet Diesel hier fast nichts. Darum würden wir gern den Tank des Bootes noch füllen wollen.

 

Es gibt tatsächlich eine Tankstelle im Ort, an der es aber selten Benzin und nie Diesel gibt. Der tägliche Gang zum Ort der Verheißung wird allmählich zum Running Gag:

„Habt ihr Diesel?“

Nein, heute nicht! Aber morgen kommt Diesel!“

„Ist das sicher?“

„Ja, ganz sicher!“

Dreizehn Tage wiederholt sich dies! Am vierzehnten Tag passiert das Unerwartete: ES GIBT DIESEL!

Wir füllen unsere Kanister und sehen dies als Zeichen, dass es langsam Zeit wird für uns. Da auch am 3.2. der ersehnte Nordost sich einstellen soll, nehmen wir schwermütig Abschied von dieser tollen Insel. Wir wissen zwar noch nicht wie, aber irgendwann kommen wir bestimmt wieder hier her zurück! Die Insel ist nur dünn besiedelt und darum geht es hier sehr ruhig zu. Auf Musik wird streckenweise völlig verzichtet oder aber doch wenigstens die Schmerzgrenze unterschritten. Die Landschaft ist grandios und wegen des nur rudimentär vorhandenen Tourismus nicht zugebaut. Und die Menschen sind so freundlich und hilfsbereit! Große Begeisterung seitens der Mannschaft des Segelschiffes Esmeralda! Sicherlich einer der schönsten Plätze unserer Reise!