Nach 2 Nächten und einem Tag auf See sind wir in  Whitby gelandet. Auf der Nordsee gelang es uns, keine der reichlich vorhandenen Bohrinseln zu versenken und auch die Großschifffahrt wurde nicht zu sehr von uns gestört. Der Wind war mäßig, darum dauerte es doch recht lange, die ca 160 Meilen zu bewältigen. Aber wir haben ja Zeit und haben das entspannte Segeln genossen. Während in Lowestorf der Verfall überall zu spüren war, ist Whitby eine kleine verwinkelte Stadt mit wunderschönen Gebäuden und ständig sichtbarer maritimer Tradition. Der große Sohn der Stadt, James Cook, ist allgegenwärtig. Nachdem wir pflichtgemäß die Sehenswürdigkeiten abgearbeitet haben, verzogen wir uns in einen Pub und erlebten englische Lebensfreude am Freitag-Abend. Eine Band älterer Herren spielte 60er-Jahre-Musik und der Saal tobte. Wir tobten mit und fielen darum nicht weiter auf. Morgen ziehen wir weiter gen Norden. Der Plan ist, England zu umrunden. Auf den Orkneys werden wir die befreundete Crew der Filou aus Gager treffen und so müssen wir uns an ein paar zeitliche Rahmendaten halten.